Claude-Code
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Graphify und MemPalace: zwei Antworten auf das Gedächtnisproblem von Claude Code
Innerhalb weniger Wochen sind zwei quelloffene Tools angetreten, um das Gedächtnisproblem von Claude Code zu lösen. Sie lösen aber nicht dasselbe Problem — Graphify baut einen Code-Graphen, MemPalace speichert das Gespräch.
Claude Opus 4.8: der Honesty-Sprung und die Dynamic Workflows
Anthropic hat Claude Opus 4.8 veröffentlicht: gleicher Preis wie 4.7, ein deutlicher Sprung bei Coding und Reasoning, eine messbar geringere Neigung, eigene Code-Fehler zu verschweigen, und Dynamic Workflows mit hunderten parallelen Subagenten.
Drei Quellen, eine Wahrheit — Validierung des byhaushalt-Parsers gegen PDF und STMFH-Diagramm
Bonus-Artikel der Reihe — wie sich der Parser des byhaushalt-Demos gegen zwei voneinander unabhängige Quellen messen lässt: die offiziellen EPL-PDFs des bayerischen Finanzministeriums und das interaktive Haushaltsdiagramm auf stmfh.bayern.de. Σ Einnahmen und Σ Ausgaben treffen die PDF-Σ bit-exakt; die Restdifferenz gegen STMFH ist datenstandsbedingt.
Vom Branch zur Live-URL — Worktree-PR-Workflow und Codeberg-Pages-Deploy
Artikel 10 der Reihe — wie aus einer Vite-SPA im Repo eine Live-Site unter eigener Subdomain wird. Branch-Protection für Solo-Projekte, ein Bash-Skript das via git worktree den pages-Branch befüllt, Custom-Domain über DNS-CNAME plus .domains-Datei, HTTPS via Let's Encrypt. Und warum CI bewusst ein eigener Folge-Artikel wird.
Hooks — Tests als Gate im Hintergrund
Artikel 9 der Reihe — drei Hooks für byhaushalt: PostToolUse formatiert nach jedem Edit, PreToolUse blockt Commits mit Debug-Resten, Stop läuft schnelle Tests aber nur für geänderte Layer. Warum ein zu aggressiver Stop-Hook mehr schadet als nützt, und warum Playwright in die CI gehört, nicht in den Hook.
End-to-End mit Playwright-MCP — Tests die Claude selbst schreibt
Artikel 8 der Reihe — Markdown-Spec als E2E-Test-Vertrag: Claude liest den User-Flow, exploriert live im Browser über Playwright-MCP, findet robuste Selektoren und schreibt den Playwright-Test. Drei Specs, drei Tests, drei Baseline-Screenshots.
MCP-Server — Doku-Lookup im Editor
Artikel 7 der Reihe — zwei MCP-Server, eine Projektkonfiguration: Context7 holt aktuelle Library-Doku direkt in den Editor, bevor Claude raten muss. Plus shadcn/ui-Migration und ein chart-builder-Skill, der Context7 gezielt aufruft.
Worktrees — Drei Visualisierungen parallel bauen
Artikel 6 der Reihe — drei Worktree-Branches, drei Visualisierungen über demselben Datenmodell. Treemap, Sunburst und Sankey nebeneinander vergleichen, statt sequenziell zu raten. Plus: warum die Entscheidung am Ende nicht gegen zwei Verlierer fiel, sondern für einen Switcher.
Subagent-Driven Development — Datenmodell parallel bauen
Artikel 5 der Reihe — v0.4 liefert drei JSON-Dateien, kein Datenmodell. Ein Plan-File mit drei Tasks und parallelen Subagents baut Schema, Normalisierung und Property-based Tests. Plus: was Format-Inkonsistenz über Parallelisierung lehrt.
Slash Commands — Wiederholung wegautomatisieren
Artikel 4 der Reihe — mit drei Slash Commands wird der Parser wiederholbar: /parse-epl für beliebige Einzelpläne, /check-totals mit eingebautem pytest-Aufruf, /diff-vs-gesamt für den Abgleich gegen den Gesamthaushalt. Plus: was xfail über Parser-Lücken verrät.
Eigene Skills schreiben — PDF-Parser-Skill mit pytest TDD
Artikel 3 der Reihe — der erste Parser-Code für byhaushalt entsteht per TDD: Custom Skill mit Trigger-Description, uv-Setup, sechs Tests vor der Implementation, und wie der Summen-Konsistenz-Test Halluzinationen im PDF-Parsing verhindert.
Erkunden statt loslegen — Plan Mode mit Subagents
Artikel 2 der Reihe — bevor byhaushalt seinen ersten Parser-Code sieht, kartiert Claude Code die PDF-Struktur der bayerischen Haushaltspläne. Plan Mode, Explore-Subagent und Architecture Decision Records als Werkzeuge für das Erkunden vor dem Implementieren.
CLAUDE.md als Briefing
Artikel 1 der Reihe — wir installieren Claude Code, legen das byhaushalt-Repo an, schreiben die erste Memory-Datei und legen fest, woran sich der Agent in jeder Session zu halten hat. Plus: Permissions, Quelldaten, der erste Tag.
Was Agentic Coding eigentlich heißt
Prolog · Serie: Agentic Coding mit Claude Code.
Wer sich in diesem Jahr durch Tech-Newsletter, Konferenz-Keynotes und Tool-Landingpages liest, trifft auf zwei Begriffe, die beide mit denselben Versprechen verkauft werden: Vibe Coding und Agentic Coding. Die Zukunft des Programmierens, heißt es.
Wenn die sichere KI-Schmiede die Haustür offen lässt
Claude Desktop registriert ungefragt eine Native-Messaging-Brücke in sieben Browser-Verzeichnissen — auch in nicht installierten. Was das technisch bedeutet, warum es gegen die ePrivacy-Richtlinie verstößt, und warum gerade Anthropic damit Vertrauen verspielt.
GPT-5.5 im Realitätscheck: Benchmarks, Preise und was uns OpenAI nicht erzählt
Eine unabhängige Analyse des am 23. April 2026 veröffentlichten GPT-5.5. Was die Zahlen wirklich sagen, wo Claude Opus 4.7 weiterhin führt und warum die Preisentwicklung Entwickler beunruhigen sollte.